"Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat und die Seelen derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben."

Donnerstag, 3. Juni 2010

Die Bücherdiebin - Markus Zusak


Die Bücherdiebin - Markus Zusak

 "Zuerst die Farben. 
Dann die Menschen. 
So sehe ich die Welt normalerweise. 
Ich versuche es zumindest."

Liesel Meminger. Ihr Bruder stirbt, ihre Mutter verlässt sie. Das einzige, was sie jetzt noch besitzt ist ein Buch. Ein gestohlenes Buch. "Handbuch eines Totengräbers". Es wird sie durch viele Nächte mühenvollen Lesenlernes begleiten, in einem Keller in der Himmelsstraße, mit ihrem (Stief)Papa, im Schein einer Kerosinlaterne. Sie wird weitere Bücher stehlen. Aus einer rießigen Bibliothek, aus dem Scheiterhaufen oder aus einem Fluss. Sie wird andere Dinge stehlen, wird sich prügeln und einen lieben Freund finden. Sie wird einem Menschen helfen zu überleben. Und sie wird alles verlieren. Doch einer begleitet sie durch ihr Leben, erzählt ihre Geschichte und sieht die Farben, die dahinter stehen. Er wird ihr begegnen und wieder verschwinden. Doch am Ende werden sie alle wieder vereint.

FAZIT: Der Erzähl- bzw. Schreibstil des Autors ist anfangs noch sehr ungewöhnlich. Man muss sich zwar nicht anstrengen, da alles in recht kurzen Sätzen gehalten ist, doch man muss sich erst einmal daran gewöhnen. Gegen Ende des Buches merkt man, dass der Autor keinen besseren Stil hätte wählen können. Er passt nicht nur gut dazu, sondern erzählt die Geschichte von Liesel Meminger in einem Deutschland, das von Nazis beehrscht wird. Damals gab es viele solcher Schicksale und das von Liesel Meminger, war wahrscheinlich noch nichtmal das schlimmste. Doch trotz alledem berührt es einem, das zu lesen, mit diesem Kind mitzufühlen und sich zu fragen, warum das alles hatte sein müssen. Es ist ein Buch, das zu den großen der Kinder- und Jugendliteratur zu zählen ist und welches man gelesen haben sollte. Trotzdem gebe ich nur drei Sterne, weil ich diese Lektüre mit sehr gemischten Gefühlen abgeschlossen habe. Aber jeder sollte für sich selber entscheiden, wie er es findet - dieses Buch lässt allzu viele Meinungen zu.


3 Sterne

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

 Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken - Allan & Barbara Pease 

Mit Witz und Ironie, kleinen Comics und wissenschaftlich belegten Fakten erklären Allan und Barbara Pease, warum Männer und Frauen eben nicht gleich sind - auch wenn unsere heutige Gesellschaft uns das weißmachen will. Zurückgeführt auf das Verhalten unserer Urahnen, die Steinzeitmenschen, zeigt das Ehepaar, welche Probleme Männer und Frauen haben und wie man das gegenseitige Verständnis verbessern kann. Warum Männer immer Lösungen für Probleme finden müssen und am liebsten irgendetwas tun, Frauen sich dagegen alles von der Seele reden müssen und keine Karten lesen können. Vorurteile werden gelüftet und auf ihrern Wahrheitsgehalt hin überprüft und Lösungen für solche und andere Verständnisprobleme werden aufgezeigt. Ein interessantes Buch für alle, die schon immer wissen wollten, warum das andere Geschlecht so ist, wie es eben ist. Und auch für all diejenigen, die etwas mehr über die Ursachen ihres eigenen Verhaltens herausfinden wollen.

4 Sterne

Tag 29 - Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???

Da kann ich auf jeden Fall die Bis(s)-Reihe von Stephanie Meyer aufführen. Diese Bücher sind ja sowieso nicht so mein Fall (außer das erste, das ist wirklich grandios - aber bei dem hätte sie es auch bleiben lassen sollen), Stephanie Meyer macht mit ihrer Fantasy in den drei letzten Büchern alles kaputt, was das erste aufgebaut hat. Und die Verfilmungen dazu (bis jetzt habe ich nur den ersten gesehen - das hat gereicht) sind ja wirklich schrecklich. Robert Pattinson hat für mich nichts wirklich anziehendes und dass er so hochgelobt wird, ist mir auch schleierhaft. Außerdem werden in dem Film gefühlte zwei Sätze gesprochen - und ich hasse Filme in denen nicht gesprochen wird. Diese Filme haben keine passende Atmosphäre, meiner Meinung nach. Und es ist wirklich Geldverschwendung, diesen Film so gedreht zu haben - auch wenn der Rest der Welt das nicht so sieht ;)
Aber ich bin ja generell gegen Verfilmungen von Büchern, also schweige ich darüber mal lieber, sonst würde dieser Post nicht mehr enden :)

Dienstag, 1. Juni 2010

Tag 28 - Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!

Generell vertrete ich die Meinung (und dies wird auch immer und immer wieder bestätigt), dass Bücher besser sind als ihre Verfilmungen. (Bücher sind generell besser als Filme;)).
Und das würde ich auch bei jedem Buch und jeder dazugehörigen Verfilmung, die ich kenne, bestätigen. Außer bei Fluch der Karibik. Bekanntlich gibt es dazu ja auch Bücher von Wolfgang Hohlbein. Als eingefleischter Fluch der Karibik-Fan habe ich diese Bücher natürlich gelesen. Doch ich war ziemlich enttäuscht. Die Dialoge (die ich so liebe), sind zwar fast gleich, aber es kommt einfach nicht die richtige Stimmung auf.
Aber ich bin sowieso der Meinung, dass es keine besseren Filme, als die Fluch der Karibik Filme gibt. Und die Bücher können da dann auch nicht mithalten. (Allein schon deshalb, weil ich da nicht die ganze Zeit Johnny Depp anschauen kann:P)

Tag 27 - Ein Buch, dessen Hauptperson dein "Ideal" ist

Da muss ich passen. Ich habe zwar ein, zwei Personen in meinem Freundeskreis, die ich für bestimmte Dinge bewundere und die ich vielleicht auch als mein Ideal angeben kann, jedenfalls teilweise, aber aus Büchern habe ich keins.
Vielleicht liegt das daran, dass ich vor allem historische Bücher lese und ich mich nicht mit jemanden indentifzieren kann, der in einer ganz anderen Epoche gelebt hat. Außerdem muss mir das, was ich als "Ideal" ansehen soll, vorgelebt werden, was bei erfundenen Personen ja schlecht geht.

Wie durch ein dunkles Glas - Donna Leon


Wie durch ein dunkles Glas - Donna Leon

"Brunetti stand am Fenster und flirtete mit dem Frühling. Er war da! Gleich drüen, am anderen Ufer des Kanals, zeigte er sich in den frischen, jugen Trieben, die dort aus der Erde spitzten."

Giorgi Brunetti, ein Commisarrio in Venedig, soll einem Freund helfen, der angeblich bedroht wird. Langsam kommt er hinter die eigenartige Geschichte dieses Freundes, der wie besessn von seinen Ideen ist. Ideen, die ihn letztendlich in den Tod führten. Keiner glaubt an Mord, doch Brunetti ist schon zu weit in den Strudel der mysteriösen Machenschaften der Venediger Glasbläser geraten, als dass er hier noch an einen Unfall glauben kann. Nun beginnt eine außerdienstliche Suche nach dem Mörder und nebenbei muss sich Brunetti auch fragen, ob sein Freund nicht Recht hatte, mit seinen Vermutungen.

FAZIT: Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich anfangen soll die Brunetti-Bücher zu lesen. Denn mir war schon von Anfang an klar, dass ich, einmal damit angefangen, kein Ende mit diesen Büchern finden würde. Und so ist es auch. Ein plötzlicher Mord, gemischt mit einer Prise rätselhafter Hinweise und einer schönen Nebenhandlung des ermittlenden Kommisars, ergibt für mich immer einen guten Krimi. Und da es noch viel mehr Bücher über Brunetti gibt, werde ich mir diese auch bald einverleiben. Wer einen gut strukturierten, unthaltsamen Krimi sucht, ist mit diesen Büchern definitiv gut beraten.

4 Sterne

Follower