Ohje, ich glaube, wenn ich jemals Kinder haben sollte, würde ich ihnen nicht nur vorlesen, bis ihnen die Ohren qualmen, sondern ihnen so schnell es geht, das Lesen selbst beibringen. Ich hoffe doch sehr, dass meine Kinder mal genauso gerne lesen wie ich.
Also. Auf jeden Fall würde ich aus Hanni und Nanni vorlesen. Und die Dolly-Bücher. Schneider-Bücher allgemein. Ja, und Astrid Lindgren, Michael Ende, Enid Blyton. Die natürlich auch.
Oh und nicht zu vergessen die Brüder Löwenherz. Ein wunderschönes Buch.
Ich könnte ewig so weitermachen. Aber zum Schluss vielleicht noch zwei Bücher, die ich selber auch sehr gerne gelesen habe: Die Gulla-Reihe von Martha Sandwall-Bergström und die Trotzkopf-Reihe von Emmy von Rhoden
Samstag, 29. Mai 2010
Tag 25 - Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Diese Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Ich kenne bis jetzt keine Romanfigur, die mich wirklich trifft. Es gibt immer Unterschiede, aber ich denke das muss auch so sein.
Ich bin wissbegierig wie Hermine aus "Harry Potter", kann mich bezüglich der Willensstärke und des Durchhaltevermögens und vielleicht auch der großen Träume mit Scarlett aus "Vom Winde verweht" identifizieren. Und ich halte, wie sie, an alten Wunschdenken fest. Ich wäre gern wie Rhia aus der Merlin-Saga von T.A. Barron, wild und in der Natur zuhause. Und ich glaube nicht an die Liebe, will sie aber umso mehr finden. Wie Betty aus "Die Teeprinzessin".
Ich bin wissbegierig wie Hermine aus "Harry Potter", kann mich bezüglich der Willensstärke und des Durchhaltevermögens und vielleicht auch der großen Träume mit Scarlett aus "Vom Winde verweht" identifizieren. Und ich halte, wie sie, an alten Wunschdenken fest. Ich wäre gern wie Rhia aus der Merlin-Saga von T.A. Barron, wild und in der Natur zuhause. Und ich glaube nicht an die Liebe, will sie aber umso mehr finden. Wie Betty aus "Die Teeprinzessin".
Donnerstag, 27. Mai 2010
Tag 24 - Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast
Ich lese eigentlich so ziemlich alles. Von kitschigen Liebesromanen, über die Historischen und Krimi's, bis hin zu staubtrockenen Sachbüchern. Von daher trauen mir meine Freunde und Bekannten auch generell jedes Buch zu. Aber wenn ich dann von den Theaterstücken anfange, die ich lese, dann kommt doch manchmal das ein oder andere erstaunte Gesicht zum Vorschein (selbst unter meinen Theaterkollegen). Aber ich geb ja zu, sowas wie Macbeth und Woyzeck ist wirklich arg schwere Kost.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Tag 23 - Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Ein Buch, das ich glaub ich schon mal bei irgendwas genommen habe und außerdem eins meiner Lieblingsbücher:
Nero Corleone - Elke Heidenreich
87 Seiten
Tag 22 - Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Die Tore der Welt von Ken Follett mit 1295 Seiten.
Es ist viel zu schade, dass es nur so wenige Bücher mit über 1000 Seiten gibt. Ich liebe so schön richtig dicke Bücher, da macht das Lesen dann erst richtig Spaß:)
Die Welt, wie wir sie kannten - Susan Beth Pfeffer
Die Welt, wie wir sie kannten - Susan Beth Pfeffer
Die 16-jährige Miranda lebt mit ihren zwei Brüdern, Matt und Johnny und ihrer Mutter in einem Haus in Pennsylvania. Eines Abends ist der Augenmerk der ganzen Welt auf den Mond gerichtet. Auch Miranda und ihre Familie beobachten, wie ein Meteorit auf den Mond knallt. Doch keiner der Experten und Astrologen hat vorhergesagt, was jetzt passiert. Die Welt gerät aus den Fugen, der Mond wird aus seiner Bahn geworfen und steht so nah wie noch nie an der Erde. Dadurch versinkt alles im Chaos. Die Gezeiten spielen verrückt, Überschwemmungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche. Ganz Städte versinken im Meer, Millionen von Menschen sterben, die Welt besteht nur noch aus Katastrophen.
Dank der Weitsicht ihrer Mutter, haben sich die vier frühzeitig mit haltbaren Essen, Decken, Feuerholz, Wasser, Öl und Benzin eingedeckt. Sie rücken immer weiter zusammen und versuchen das Beste aus ihrer Lage zu machen. Am Schluss sind sie in ihren Wintergarten eingepfercht und müssen bei Minusgraden von über 30 Grad und mehr überleben. Das Essen geht zur Neige, alle sind abgemagert und reizbar. Streitereien, Tränen und Wutausbrüche. Doch es gibt auch noch glückliche Momente, zum Beispiel ein einfaches aber wunderschönes Weihnachtsfest. In dieser Zeit lernen alle vier, was es heißt eine Familie zu haben und zusammen sein zu dürfen.
FAZIT: Ein wirklich gelungenes Buch, das zwar für Jugendliche geschrieben ist, aber auf jeden Fall auch von Erwachsenen gelesen werden kann. Das Buch ist in Tagebuchform schön einfach, jugendlich geschrieben. Man hat während dem Lesen viel Zeit nachzudenken. Und das sollte man bei diesem Buch auch wirklich tun, denn wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, können die Dinge, die die Familie im Buch durchleben muss, mit Leichtigkeit Wirklichkeit werden. Schließlich können wir nicht alles, was im Weltraum passiert, steuern. Und wenn man bedenkt, dass sowas wirklich passieren kann auf unserer Erde, sieht man erst mal wie gut wir es eigentlich haben. Wenn man denkt, man müsste so leben wie Miranda und ihre Familie, kann man manchmal wirklich Angst bekommen. Und Respekt. Aber es ist wirklich bewunderswert wie Susan Beth Pfeffer sich das alles zurechtgelegt hat. Dieses Buch rüttelt wach. Und vielleicht hat man danach ein bisschen mehr Dankbarkeit ob der Annehmbarkeiten, die wir heutzutage haben.
5 Sterne
Dienstag, 25. Mai 2010
Die Tore der Welt - Ken Follett
Die Tore der Welt - Ken Follett
An einem schicksalhaften Tag im Jahre 1327 beobachten vier Kinder im Wald von Kingsbrigde eine Gewalttat. Merthin, ein Nachfahre des berühmten Jack Builder, der die Kathedrale von Kingsbrigde gebaut hat, sein Bruder Ralph, der schon in seiner Kindheit einen Hang zur Brutalität hegt, außerdem Caris, die Tochter eines wohlhabenden Wollhändlers, deren größter Traum es ist, Ärztin zu werden. Und Gwenda, die sich gegen ihr Leben in Armut und Unfreiheit aufbäumen will.
Viele Jahre später, an einem schwarzen Tag für Kingsbridge, stehen alle vier an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Gwenda, die sich unsterblich in einem Jungen aus ihrem Dorf, Wulfric, verliebt hat, hofft durch einen Trank seine Zugneigung zu gewinnen. Caris ist zur rechten Hand ihres Vaters geworden und führt mit ihm seinen Wollhandel. Merthin, der Lehrjunge des Zimmermanns Elfric, schwört sich, irgendwann den höchsten Turm Englands zu bauen. Und Ralph ist Junker bei dem Grafen von Shiring.
Im Laufe des Buches kann man verfolgen, wie die vier ihre Träume zu verwirklichen suchen. Sie müssen mit vielen Schicksalschlägen kämpfen, sei es einem unbarmherzigen Vater, unehrlicher und intriganter Klerus, ein von Rachsucht beherrschter Meister, eine herrische Gräfin oder der Schwarze Tod. Sie werden viele Niederlagen einstecken und einer von ihnen wird grausame Taten verüben. Die Liebe zweier von ihnen wird schwer auf die Probe gestellt und doch geben sie die Hoffnung nicht auf, dass jeder irgendwann seinen Traum erfüllen kann.
FAZIT: Ken Follett hat mit seinen beiden Büchern (Die Säulen der Erde und Die Tore der Welt) zwei Meisterwerke geschaffen, wie sie besser nicht sein könnten. Auch in Die Tore der Welt glänzt er wieder durch hintergründige Recherchen und brilliant eingeflochtene historische Tatsachen. Mit seiner wunderbar einfachen, aber doch nicht zu banal klingenden Schreibweise lesen sich die über 1200 Seiten flüssig durch und am Ende des Buches schlägt man wehmütig die letzte Seite um und wünschte sich, es gehe noch weiter. Dem Leser wird der Schrecken, den die Pest verursacht, mit unbarmherziger Kälte vor Augen geführt, doch gleichzeitig hat Ken Follett in diesem Buch sehr viel Augenmerk auf die sexuellen Bedürfnisse seiner Charaktere gelegt, deren Ausübung man sehr detailreich nachlesen kann ;).
Es ist zwar die Fortführung von Die Säulen der Erde, da auch einige Charaktere Nachfahren dieser Personen sind, aber man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um das Buch zu verstehen. Es ist ein in sich geschlossener, großartiger Roman, den man besten Gewissens empfehlen kann.
5 Sterne
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