"Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat und die Seelen derer, die es gelesen und erlebt und von ihm geträumt haben."

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Samstag, 10. Dezember 2011

Elf Minuten - Paulo Coelho


Elf Minuten - Paulo Coelho

Wie berührt man die Seele? Durch Liebe oder durch Lust? Kann man die Seele wie einen Körper berühren und umgekehrt? Ein provozierendes modernes Märchen über die Alchimie der Liebe.

FAZIT: Nein, dies ist kein Buch über Sex, auch wenn es vielen Lesern wohl so scheinen mag. Im Großen und Ganzen geht es um ein kleines Mädchen, das sich nach ihrem Traumman sehnt, aber vor allem will sie eines erfahren: Liebe. Sie will Abenteuer und neue Erfahrungen und geht deswegen in ein fremdes Land, in welchem sie weder einen Job hat, noch dessen Sprache kennt. Doch sie ist intelligent und sie hat ein Ziel vor Augen. Sie will als erfolgreiche Frau zurückkehren, die nicht nur genug Geld hat, um nun ihre Familie zu versorgen, sondern die auch noch das gefunden hat, was den meisten in ihrem Land verwehrt blieb: die wahre Liebe. So gerät sie in den Strudel des Lebens und schreibt ihre Eindrücke in wahrhaft poetischen Bildern in ihr Tagebuch. Und irgendwann lehrt sie ein Maler und das Leben, dass es diese "Elf Minuten" und dass es Sex gibt. Wo genau der Unterschied liegt, in wie weit wir Menschen uns für die Liebe öffnen müssen, wie sie unser Leben bereichert und vervollkommt und welche Gradwanderungen sich zwischen der Liebe und dem Sex ergeben, das erzählt uns Paulo Coelho in diesem kleinen Schatzkästchen.

5 Sterne

Samstag, 6. August 2011

Alles Glück kommt nie - Anna Gavalda


Alles Glück kommt nie - Anna Gavalda

Ein Architekt in den besten Jahren, eine geschickt taktierende Vierzehnjährige, eine Krankenschwester, die das Leben anderer rettet und sich selbst nicht helfen kann, ein hochbegabter und gefährdeter junger Trompeter, ein alter Gaukler mit einer weißen Taube, eine junge Frau, die in der Abenddämmerung Verse von T.S. Eliot rezitiert und über einen Landsitz voller Kinder, Pferde, Hunde und ein Lama gebietet - von diesen und vielen anderen Menschen erzählt Anna Gavalda in ihrem neuen Roman.

FAZIT: Eines ganz vorneweg: Der Schreibstil der Autorin ist schrecklich. Lässt man jedenfalls die letzten hundert bis zweihundert Seiten außen vor. Der plötzliche Wechsel und die anfänglichen Gedankenschnipsel, deren Sinn man nicht wirklich nachvollziehen kann und die einem das Verstehen der Geschichte sehr schwer machen, sind kaum für den Lesegenuss geeignet. Man wird zwar nach reichhaltigen Durchhalten belohnt, das Ende ist wirklich süß geschrieben und man wünscht sich auch gerne wie Kate zu sein, aber bis man dort angekommen ist, ist viel Disziplin gefragt. Ich, die ich noch nie ein Buch, so schlecht es auch war, abgebrochen habe, habe wirklich ernsthaft darüber nachgedacht, dieses Buch nicht weiterzulesen. Am Ende habe ich es doch gemacht und habe ein sehr nettes Ende vorgefunden. Aber wie gesagt: Wer weiß, dass er nicht viel Durchhaltevermögen besitzt, gleich die Finger von diesem Buch. Ansonsten verspricht das Buch mehr, als es halten kann.

3 Sterne

Montag, 9. Mai 2011

Die Totenleserin - Ariana Franklin


Die Totenleserin - Ariana Franklin

Cambridge 1171: Um entsetzliche Kindermorde aufzuklären, wird aus Salerno ein Totenarzt nach Cambridge gerufen - auch wenn diese Kunst alles andere als gottgefällig ist. Keiner ahnt, dass es sich dabei um eine junge Frau handelt, die Beste ihres Fachs. Mit ihrer direkten Art, Aberglauben und Vorurteilen entgegenzutreten, irritiert sich die Mächtigen der Stadt. Auch den Steuereintreiber des Königs verwirrt Adelia, jedoch aus ganz anderen Gründen...

FAZIT: Ein historischer Roman, der durch seine Frische und seine etwas überraschende, wie auch "unkonventionelle" Geschichte (im Hinblick auf den Großteil der Historischen Romane) wieder Lust am Lesen dieses Genres macht. Die Charaktere sind nett und ausgeglichen gezeichnet, doch trotzdem nicht in den üblichen Mustern, sondern mit akzentuierten Merkmalen versehen, so dass sie auch mal aus der Rolle fallen können. Eingewoben in eine kleine Liebesgeschichte und mit einigen Humoreinspritzern gemischt, kommt beim Lesen Entspannung und Freude auf, so dass der Roman sich in einem Rutsch lesen lässt. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und lässt einem sogar das eine oder andere Mal einen kleinen Schauer über den Rücken laufen. Alles in allem, ein gelungener Historischer Roman, der durch seine Andersartigkeit überzeugt.

4 Sterne

Mittwoch, 16. März 2011

Die Mütter-Mafia - Kerstin Gier


Die Mütter-Mafia - Kerstin Gier

Es gibt sie, die perfekten Mamis und Bilderbuch-Mütter, die sich nur über Kochrezepte, Klavierlehrer und Kinderfrauen austauschen. Doch eigentlich sind sie der Albtraum jeder Vorstadtsiedlung. Dagegen hilft nur eins. Sich zusammenrotten und eine kreative Gegenbewegung gründen: die "Mütter-Mafia"! Ab jetzt müssen sich alle braven Muttertiere warm anziehen...


FAZIT: Grandios! Das war das erste Buch, das ich von Kerstin Gier gelesen habe und ich muss sagen, ich bin begeistert. Man könnte fast sagen, sie ist eine "Koryphäe auf ihrem Gebiet". Mitunter einer der besten Frauenromane, den ich bis jetzt gelesen habe. Mit spitzer, ironischer Feder gezeichnete Vorstadtmütter, die zwar perfekt scheinen, aber man sollte aufpassen: Der schöne Schein trügt. Unglaublich witzig geschrieben und mit vielen Stellen, bei denen man sich das laute Auflachen beim besten Willen nicht verkneifen kann. Eine recht alltägliche Story, verknüpft mit dem richtigen Quäntchen Liebe, Happy-End und Friede-Freude-Eierkuchen. Trotzdem nicht zu kitschig und auf jeden Fall nicht nur als Zeitvertreib zum nebenbei lesen. Werde auf jeden Fall so schnell wie möglich die Fortsetzung lesen: "Die Patin". Und auch die anderen Bücher von Kerstin Gier werden möglichst bald den Weg zu mir finden. Ihr Stil ist wirklich klasse!

4 Sterne

Sonntag, 6. Februar 2011

Spiel mit mir! - Carly Phillips


Spiel mit mir! - Carly Phillips

Las Vergas macht's möglich: In einer heißen Nacht heiratet der sexy Cop Mike Corwin nicht nur die umwerfende Amber, sondern gewinnt darüber hinaus 150.000 Dollar. Doch als er am nächsten Morgen aufwacht, ist Amber verschwunden - und das Geld auch. Hat sie ihn reingelegt? Oder entfaltet der Fluch, der angeblich auf dem Corwin-Clan lastet, tatsächlich seine Wirkung?

FAZIT: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe dieses Buch nur gelesen, weil es mir von einer Freundin ausgeliehen und empfohlen wurde. Sonst hätte mich der Klappentext schon zurückschrecken lassen. Und genau das, was ich nach Lesen desselbigen erwartet habe, bewahrheitete sich dann auch im Buch. Die Idee ist ganz nett und auch die Umsetzung ist nicht wirklich schlecht. Aber trotzdem ist es sehr, sehr schnulzig und auch eher auf dem niedrigeren Standard für Liebesbücher angesiedelt. Ich würde es eher einem Lesepublikum empfehlen, dass nicht so viel liest und wenn, dann auch eher die einfache Kost der Belletristik. Dies kann man auch leicht daran sehen, dass Carly Phillips eine "Vielschreiberin", die laut Verlag schon mehr als Zwanzig Romane veröffentlicht hat (ich denke, fast alle im selben Stil). Auch dieses Buch ist der zweite Band einer Triologie, die man aber nicht unbedingt im Zusammenhang lesen muss, um die Geschichte zu verstehen.
Da die Geschichte ganz nett ist und manche Dialoge auch sehr witzig gebe ich dem Buch noch 3 Sterne.

3 Sterne

Sonntag, 2. Januar 2011

Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger


Die Frau des Zeitreisenden - Audrey Niffenegger

Clare ist Kunststudentin und eine Botticelli-Schönheit. Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint.

FAZIT: Ein Buch über das schon viel geschrieben wurde und von dem ich schon viel gehört habe. Deswegen war ich mir auch bis zum Ende nie ganz sicher, ob es meinen Anforderungen gerecht werden würde. Auch jetzt, einem Tag nach dem Beenden sehe ich noch mit gemischten Gefühle auf die Lektüre zurück. Es ist auf jeden Fall ein Meisterwerk, allein schon wegen der Idee, aber manchmal hätte ich mir mehr Intensität im Geschriebenen gewünscht. Auch auf die, vor allem am Anfang des Buches, etwas verwirrenden Zeitsprünge muss man sich erst einmal einstellen, aber danach werden sie ruhiger und überschaubarer. Alles in Allem kann man sagen, dass dieses Buch eine etwas andere Sicht auf die Liebe wirft und definitiv gelesen werden sollte. Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, was manchmal beim Leser etwas missen lässt. Dafür ist das Ende um so trauriger und schöner, als man es sich denkt.

4 Sterne

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Die weißen Lichter von Paris - Theresa Révay


 Die weißen Lichter von Paris - Theresa Révay


Sie begegnen sich in Paris, der Stadt der Liebe. Doch ihr Schicksal entscheidet sich Jahre später in Berlin, wo alle Zeichen auf Krieg stehen. Gräfin Xenia Ossolin trägt die russische Seele in ihrem Gesicht - stolz, geheimnisvoll, berückend schön. Ein einzigartiges Gesicht in der Modewelt der Goldenen Zwanziger Jahre, das der deutsche Fotograf Maximilian Freiherr von Passau nicht vergessen kann. Xenia aber hat einen eisernen Ring um ihr Herz gelegt - zu sehr haben Trauer, Armut und Leid ihr Leben geprägt, seit sie in den Wirren der Oktoberrevolution aus Russland fliehen musste. Wird Xenia erkennen, dass es die große Liebe nur einmal im Leben gibt?

FAZIT: Eine typische Liebesgeschichte, die vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges in Deutschland und Paris spielt. Es ist eines von sehr, sehr vielen seiner Art, das aber leider nicht groß aus der Masse heraus stechen kann. Trotz seiner 500 Seiten werden die geschichtlichen Fakten nur gestreift und nicht richtig heraus gearbeitet. Das eigentliche Hauptthema des Buches, die Flucht der Russin Xenia Ossolin aus ihrem geliebten Vaterland Russland und ihre Liebe zu dem Deutschen, Max von Passau, wird nur oberflächlich angekratzt und könnte noch viel intensiver in den Geschichtsverlauf eingebracht werden. Trotzdem gibt es teilweise schöne Textstellen, die berühren und das Leid, die Trauer und den Schmerz der Menschen in dieser Zeit sehr wirklich darstellen. Vor allem das Ende ist sehr traurig, aber auch schön zugleich geschrieben und bleibt auch als prägnantes Gefühl nach Beendigung der Lektüre bestehen. Leider habe ich mir beim Lesen dieses Buches mehr erwartet, da es nach seiner Erscheinung ziemlich hochgelobt wurde. Dieser Erwartungen wurde aber nicht erfüllt. Alles in allem eine nette Lektüre, mit einigen unbefriedigenden Aspekten und einer, für die Quälität des Buches, nicht akzeptablen Länge.

3 Sterne (Den dritte Stern bekam es hauptsächlich wegen einiger schön gelungener Textstellen, die ziemlich aussagekräftig waren)

Freitag, 5. November 2010

Schwer verliebt - Meg Cabot


Schwer verliebt - Meg Cabot

Zwei Dinge gehören anscheinend zusammen: Männer und Chaos! Daher hat sich Heather Wells entschlossen, beiedme abzuschwören, denn der einzig wahre Freund einer Frau ist ihr Schokoriegel! Auch wenn sie bei dem attraktiven, aber romantisch völlig unterentwickelten Privatdetektiv Cooper Cartwright durchaus schwach werden könnte. Als jedoch eine Studentin im WOhnheim ermordet wird, stürzt Heather sich ins Ermittlungschaos - und kommt einem verrückten Mörder auf die Spur. Das kann einer Frau mit Witz, Mut und ein paar Pfunden zuviel zwar nicht erschüttern - wohl aber Cooper Cartwright ..

FAZIT: Der Inhalt lässt anfangs noch ein bisschen auf einen als Frauenroman verkleideten Krimi schließen, doch sollte man sich von dieser Ansicht gleich distanzieren. Im Vordergrund steht zwar die Aufklärung eines Mordes und auch wenn die Details ein bisschen pikant sind, mutet "Schwer verliebt" eher als ein Abklatsch von "Bridget Jones" an. Die Mischung zwischen Krimi und übergewichtiger Frau Ende 20, die nach einem Mann Ausschau hält ist nicht wirklich gut dosiert und der angekündigte Witz wird auch nur sehr spärlich verteilt. Von Meg Cabot ist man normalerweise besseres gewohnt, doch mit diesem Roman hebt sie sich nicht wirklich von der Masse der Frauenromane ab. Das Ende ist dann auch noch sehr untypisch und hinterlässt einen eher unbefriedigten Nachgeschmack beim Leser. Auch wenn ich nicht so der Happy-End-Typ bin, hätte ich mir für dieses Buch wenigstens das noch gewünscht. Ein Buch, das es schon in tausenden Variationen gibt und das leider nicht überzeugen konnte.
(Das Buch hat übrigends nichts mit dem Film "Schwer verliebt" mit Gwyneth Paltrow zu tun)

2 Sterne

Sonntag, 24. Oktober 2010

Mathilde, Eine große Liebe - Sébastien Japrisot

 
Mathilde - Eine große Liebe - Sébastien Japrisot

Sieben Sommer lang sucht die junge Mathilde Donnay ihren im Krieg zum Tode verurteilten und seitdem verschollenen Geliebten. Zart, zerbrechlich, aber zugleich auch mit kriminalistischem Verstand begabt, macht sie sich auf in ein Labyrinth von Wissen und Verleugnung, in dem einzig ein Foto und ein paar verschlüsselte Breife ihr roter Faden sind.

FAZIT: Ein sehr gewöhnungsbedürftiger Sprachstil macht das Buch einerseits schwierig zu lesen, andererseits verzaubert er den Leser mit magischen Bildern und dem Sprengen der eigenen Vorstellungskraft. Die Geschichte ist sehr einfach gehalten und hat doch sehr viele Verzweigungen und Verwirrungen aufzuweisen, die selbst nach mehrmaligen Lesen, erst sehr zaghaft ihre wahre Natur zeigen. Ein Mädchen, das ihren Verlobten sucht, der, nach einer furchbaren und grausamen Abschlachterei, verschollen ist. Die Obrigkeit hält ihn für tot, doch Mathilde will nicht aufgeben. Mit einer ihr eigenen Starköpfigkeit kämpft sie sich durch eine Suche, die aussichtslos erscheinen will. Aber eben nur erscheinen will.
Das Ende erscheint etwas abrupt und abgehackt, da die Suche als sehr langwierig und verwirrend beschrieben wurde. Es erscheint dem Leser auch fraglich, ob nicht das genaue Gegenteil ein besseres Ende abgegeben hätte, da Sébastien Japrisot, dem Buch doch eher einen hoffnungslosen Touch verliehen hat. Und doch hat es teilweise Stellen, die einen verzaubern und die man immer und immer wieder lesen möchte, um in die Schönheit der Sprache zu versinken.

3 Sterne

Freitag, 20. August 2010

Zwischen Himmel und Liebe - Cecelia Ahern


Zwischen Himmel und Liebe - Cecelia Ahern

Elizabeth hat ihr Leen fest im Griff. Und sie wird auf keinen Fall loslassen, denn die Vergangenheit war viel zu schmerzhaft. Iva ist nicht von dieser Welt. Aber deswegen ist er noch lange nicht unsichtbar. Denn sehen, dass muss man wollen..

FAZIT: Cicelia Ahern schafft es immer wieder mit ihrem bezaubernden Schreibstil den Leser zu bannen, sodass dieser das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen würde. Sogar ich kriegte Gänsehaut beim Lesen dieses Buches und das, obwohl ich Liebesgeschichten eher skeptisch gegenüber stehe. Die Idee hinter diesem Buch, dass es Personen gibt, die anderen Leuten helfen, in dem sie mit ihnen befreundet sind, obwohl sie doch keine Menschen sind und nur von denen, die wirklich sehen wollen, gesehen werden, ist irgendwie magisch. Sich vorzustellen, dass es sowas vielleicht wirklich gibt, auch wenn es so irreal klingt und mit normalen Verstand eigentlich nicht zu fassen ist. Manchmal würde ich mir wünschen, daran wirklich glauben zu können.
Aber ich denke dieses Phänomen kann auch teilweise mit der Wissenschaft erklärt werden. Fantasie ist zwar nicht wirklich zu begreifen, aber sie ist doch da. Und sie kann helfen. Sie kann Menschen, die sich darauf einlassen, vor allem Kindern, helfen, mit Problemen in ihrer Umwelt umzugehen. Sie zu überwinden. Fantasie kann einen Heilungsprozess in den Menschen starten, sodass diese elementare Dinge für das Glücklichsein lernen. Ich glaube nicht, dass Menschen verrückt sind, bloß weil sie eine ausgeprägte Fantasie haben und vielleicht Dinge wahrnehmen, die andere Menschen, nicht sehen können. Denn wie sagt Cecelia Ahern so schön: Denn sehen, dass muss man wollen.
All dies hat Cecelia Ahern in ihrem Buch in eine wunderschöne Geschichte verpackt, die auf alle Fälle lesenswert ist.


4 Sterne

Montag, 8. März 2010

Chocolat - Joanne Harris

 

Chocolat -  Joanne Harris

Vianne Rocher und ihre kleine Tochter Anouk kommen in der Fastnacht in ein kleines französisches Städtchen und eröffnen dort eine Schokolaterie. Der ortsansässige Pfarrer, Pater Reynaud, ist diese Art von Geschäft jedoch ein Dorn im Auge und er erklärt Vianne den Krieg, gleichzeitig untersagt er allen Mitgliedern der Gemeinde jeglichen Umgang mit ihr.
Doch trotz dieser Hindernisse kann Vianne die Gemeinde für sich gewinnen, denn sie hat ein besonderes Gespür für die Geschmäcker ihrer Kunden. Sie weiß von jedem einzelnem die Lieblingsschokoladensorte. So kann sie die meisten Leute immer wieder in ihren Laden locken.
Dadurch sieht aber Pater Reynaud seine Autorität erschüttert und setzt schließlich alles auf eine Karte..

FAZIT: Da ich die Verfilmung dieses Buches gesehen habe (ich muss zugeben, ich habe ihn mir nur angeschaut, weil Johnny Depp darin mitspielt;)), dachte ich mir, ich lese auch mal das Buch dazu. Ich wusste natürlich schon worum es ging, aber trotzdem konnte ich mir durch das Buch noch einmal viel besser die Situation der Menschen und den Eindruck den Vianne Rocher auf Sie macht, verdeutlichen.
Obwohl mir das Ende nicht so zusagt, passt es doch viel besser zu den ein kleines bisschen geheimmnisvollen Touch des Buches, bei dem mir am Ende sogar noch ein paar Ungereimtheiten blieben, die ich dann erst nach nochmaligem Lesen bereinigen konnte. 

Ein sehr gutes Buch, welches immer ein bisschen geheimnisvoll wirken wird und außerdem einlädt, es an einem kalten Winterabend, gemütlich bei einer heißen Schokolade, zu lesen

4 Sterne

Mittwoch, 17. Februar 2010

Sowas wie Liebe - Anna McPartlin

 

Sowas wie Liebe - Anna McPartlin

Mary hat durch einen Unfall ihre große Liebe Robert verloren, doch wie durch ein Wunder überlebt sie und ihr ungeborenes Kind. Ihr Sohn Ben wird ihr neuer Lichtblick in ihrem Leben. Doch Mary sollte es nicht bestimmt sein ein glückliches Leben mit ihm zu führen, denn nach fünf wundervollen Lebensjahren stirbt auch ihr Sohn Ben durch einen tragischen Unfall. Mary zieht sich total zurück und glaubt nicht mehr daran, dass sie noch einmal Gefühle zulassen kann.
Sam, einer der ganz Großen in der Musikbranche, aber auch ein heroinsüchtiger Junkie, will nach einem Entzug einen Neuanfang versuchen. Darum fährt er in das kleine Dorf, in dem auch Mary lebt. Er wird ihr neuer, anfangs nicht willkommener Nachbar.
Beide freunden sich jedoch mit der Zeit an und merken selber nicht, wie sich sich ineinander verlieben.
Außerdem werden noch die Geschichten von Penny (Mary's beste Freundin), einer Alkoholikerin und Ivan (Mary's Cousin) erzählt. Sie fügen sich gut in die schon bestehende Geschichte ein und zusammen ergibt es ein wirklich gutes, gefühlvolles Buch, welches einen selber sehr nachdenklich stimmt.
Sie alle bewältigen ihre Vergangenheit und schaffen einen Neuanfang.

FAZIT: "So was wie Liebe" hat mir sehr gut gefallen und seine fünf Sterne auf jeden Fall verdient.

5 Sterne

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